Umgebung
Gemeinde Gräben Ortsteil Rottstock
Von der Siedlungsreform her ist Rottstock ein
Straßendorf. Große aneinandergereihte Hofanlagen
prägen das Ortsbild. Von Rottstock aus bestehen
viele Wandermöglichkeiten.

Rottstocker Mühle
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wird die
Rottstocker Mühle am Kalten Bach als Papiermühle
bekannt. Später wurde sie zur Mahlmühle umgerüstet.
Grundmauern der alten Mühle und die alten Teiche
sind noch in Umrissen sichtbar.
Sehenswürdig ist das idyllische Quellengebiet mit
der angrenzenden Schilffläche.
Im August 1895 wurde das Feuerwehrhaus mit einer
angrenzenden Gemeindedienerwohnung gebaut. Sie wurde
im Jahre 1960 zum Erntekindergarten umgebaut. Ein
erneuter Umbau erfolgte von 1978-1980.
Es entstanden: eine LKW Garage, ein Toilettenraum
mit Waschgelegenheiten, ein Küchentrakt und ein
Schulungsraum für 25 Personen.
Seit 6 Jahren gibt es einen neu gestalteten
Sportplatz, der einen Fußballverein,
Bogenschützenverein sowie eine integrierte
Übungsbahn
die Feuerwehr beherbergt, daneben ist zur gleichen
Zeit ein Dorfteich entstanden, der auch zum Baden
und Schlittschuhlaufen geeignet ist.
Der Gesundbrunnenbach versorgt eine
Forellenzuchtanlage mit frischem Quellwasser. Hier
kann man frische Fische, geräuchert, gebeizt oder
gebraten bekommen.
Interessant ist auch eine Führung durch die Anlage.
Der weit über die Amtsgrenzen hinaus bekannte
Gasthof Haug mit Pension ist ein Insider-Tipp für
Gäste, die den Fläming besuchen oder auch nur das
Amt Ziesar.
Die Gemeinde Rottstock ist seit 2003 gegen ihren
Willen in die Gemeinde Gräben zwangseingemeindet
worden.

Zur Geschichte
Rottstock ist ein typisches Flämingdorf, welches
sich jedoch nicht wie viele andere Flämingdörfer an
einen so genannten Dorfteich, sondern in einem
Quellgebiet von 3 Bächen ansiedelte (erste Erwähnung
um 1300). Daher kommt auch der Ortsname „Rotstock"
(der rote Stock - Erle), weil an den Bächen sehr
viele Erlen wuchsen. Noch bis in die 60er Jahre
hatten alle Bäche (Buckau, Kalter Bach und Riembach)
so genannte Fuhrten (Durchfahrten für
Gespannfahrzeuge), in denen die Bauern praktischer
Weise gleich ihr Vieh auf dem Weg zum und vom Acker
tränkten. |